SPD im BA3 fordert: Kein Verkauf der Seidlstraße 7 an Spekulanten

09. Oktober 2026

Maxvorstadt, 8. Oktober 2026 – Die SPD-Fraktion im Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt fordert den Freistaat Bayern auf, die Landesliegenschaft in der Seidlstraße 7 nicht an gewinnorientierte Investoren oder private Dritte zu verkaufen.

Mit einem Antrag setzt sich die SPD dafür ein, dass das denkmalgeschützte Gebäude in öffentlicher Hand bleibt. Die Stadt München soll gemeinsam mit dem Freistaat prüfen, wie die Immobilie weiterhin im Bestand der öffentlichen Hand genutzt werden kann.

„Staatliche Grundstücke sind keine Ware, mit der kurzfristig möglichst viel Geld gemacht werden sollte. Gerade in der Maxvorstadt brauchen wir Flächen für die Nachbarschaft und für bezahlbaren Wohnraum. Deshalb wollen wir verhindern, dass die Seidlstraße 7 zum nächsten Spekulationsobjekt wird“, sagt Felix Lang, Stadtrat und Mitglied des Bezirksausschusses 3.

Bereits 2023 wurde das benachbarte staatliche Grundstück in der Seidlstraße 15 an Apple verkauft. Die SPD warnt davor, dass sich eine solche Entwicklung wiederholt.

„Der Freistaat darf seine Grundstücke nicht einfach nach dem Prinzip verkaufen, wer am meisten zahlt. In einer wachsenden Stadt wie München sind öffentliche Flächen eine wertvolle Ressource. Wir erwarten deshalb, dass der Freistaat Verantwortung übernimmt und gemeinsam mit der Stadt nach einer Lösung sucht, die den Menschen in München zugutekommt“, erklärt Nele Metzler, Fraktionssprecherin der SPD im Bezirksausschuss 3 Maxvorstadt.

Die SPD setzt sich dafür ein, dass öffentliche Grundstücke in der Maxvorstadt dem Gemeinwohl dienen – und nicht der Spekulation.

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